We are a winner, baby!

CMF gewinnt den
German Design Award
2022 im Bereich „Books
and Calendars“ mit der
Auszeichnung „Special
Mention“.

Wie konnte es so weit kommen?
Das Investmentgeschäft sollte in unseren Augen inspirierend und kreativ sein. Denn am Ende der Informationskette steht immer ein Mensch. Auf Basis unseres Leitmotivs „It’s not B2C or B2B, it’s always people-to-people-communication” stellen wir im 162-seitigen GRR Basic Retail Report 2021, den wir für den Asset- und Investment-Manager GRR – mit Schwerpunkt Nahversorgungsimmobilien – entwickelt haben, unter Beweis, dass Zahlen, Daten und Fakten mehr sein können als dröge Business-Standards in Form von Tabellen und Charts.

Jetzt Report herunterladen und erleben, wie spannend und lebendig Zahlen und Fakten in einem modernen geradlinigen Design wirken!

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Man behind the scene:
Creative Director Jan Döring

„Du kannst machen,
was du willst!“

Die Geschichte einer preisgekrönten Win-win-win-Situation

Ja. Es war tatsächlich so. Das Briefing für einen neuen Job endete mit den magischen Worten: „Du kannst machen, was du willst! Der Kunde wünscht sich etwas wirklich Neues und Modernes.“
„OK – und ‚wie neu‘ darf es letztendlich werden, Alena? Wir wissen ja beide, was das heißt.“ „Nein, es ist wirklich so …“

🤘🏽😎👍🏽

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JACKPOT! Denn man muss wissen: In einem durchschnittlichen Designer-Leben kommt diese Situation etwa 0,67 Mal vor.

Aber um was genau geht es eigentlich? Unser Kunde, die GRR Group – ein Manager für Retail-Immobilien – brauchte ein Update für seinen jährlich erscheinenden Basic Retail Report, der dieses Jahr ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht. ESG ist das große Thema, zu Recht. Im Grunde ist das ein eher rationaler Report mit weit über 100 Seiten, vielen Daten, Fakten und Grafiken und einer großen Menge Text in Form von fachlichen Gastbeiträgen und Interviews. Ein Report, der aber dennoch genug Aufmerksamkeit bekommen und gleichzeitig Lust darauf machen muss, all diese spannenden Fakten auch zu lesen. Denn auch ein Business-Mensch verliert sich ungern in einer Bleiwüste aus Buchstaben und PowerPoint-generierten Balkendiagrammen.
Eine naheliegende Aufmachung wäre jetzt natürlich eine Gestaltung mit Holz, noch mehr Holz, Grün und den üblichen Stockfoto-Händen, die süß ein Bäumchen einpflanzen. 🌱🤲🏽
Aber das ist weder (a) neu und modern noch (b) besonders aufmerksamkeitsstark und eigenständig und schon gar nicht (c) „Du kannst machen, was du willst!“ 😎

Create. More. Fun.

Neon, grafisch, geradlinig – das war es, was ich wollte. Und wie sich zu meiner Freude letztendlich herausstellte auch die GRR Group. Denn weniger Einheitsbrei bedeutet eben auch mehr Fun. Für alle. Wir hatten erst kürzlich den Gesamtauftritt des Unternehmens umgeswitched. Von einem eher blassen orange-grauen 90er-Jahre-Business-Look in einen zeitgemäßen, geradlinigen und leuchtend-vibrierenden Auftritt. Das Neon-Orange aus dem Pantonefächer war für mich also relativ schnell gesetzt, um die Corporate-Farbe printgerecht zu übersetzen. Und weil „nachhaltiges“ Grün in Kombination dazu viel zu viel Baumarkt, Energydrink und ‚betrunkene Iren am StPatrick’s Day´ erzählt, wurde es letztendlich ein edles Petrol. Der Rest in Schwarz und Weiß. Formen aus Quadraten, Kreisen und Schrägen. Modern, klar und seriös. Business 2022.

„Ich glaube, das wird ganz cool …“, meinte Marc. „Wir könnten das Ding ja mal beim German Design Award anmelden.“
„Können wir das später klären? Ich muss mich erst noch mal intensiv mit dem Thema Grafiken auseinandersetzen.“

Denn ja – davon gab es wahrlich mehr als genug. Genauso wie Buchstaben, die letztlich in einem cleveren 3-Spalten-Raster gelandet sind, mit dem man flexibel viel Text auch als Gestaltungselement nutzen kann. Die Grafiken selbst wurden plainer als die Great Plains, themenindividuell gestaltet und unterstützten oft auch optisch die Story. Ein paar illustrierte Blumen und Blätter gab es dann auch noch. So ganz ohne geht’s halt doch nicht bei nachhaltiger Kommunikation. Details make the difference. Merkt euch das, Kinners. 😉

Irgendwann, gefühlt 1.253 Seiten Wordvorlage und 3 kg Kaffeebohnen später, war es dann so weit. Ein edles ungestrichenes Papier und der Prägestempel lagen bereit. Fertig. Druck. Gut.
Gut im Sinne von „Ja man – das ist echt gut geworden!“ und gut im Sinne von „Gut, dass es jetzt erst mal ein Ende hat.“ 😁
Aber eben auch gut wie ausgezeichnet. Ausgezeichnet vom German Design Council. Mit dem German Design Award 2022.
Denn die Einreichung war längst abgemachte Sache. „Ääääh – WHAAAT…?“ Yes: WE’RE A WINNER, BABY. Wäre ich jetzt 20 Jahre jünger, würde ich wahrscheinlich „Mega!“ rufen. Bin ich nicht, mach ich aber trotzdem. 😉

You gotta work!

Doch was genau heißt das jetzt eigentlich? Für unseren Kunden, dass er ein ausgezeichnetes Produkt erworben hat, das definitiv gesehen wird. Für uns als Agentur, dass wir wohl einiges richtig gemacht haben. Und für mich als Creative Director, wie wichtig es ist, alle Beteiligten mit auf deine Reise zu nehmen. Die Reise auf neuen Wegen. Allen die Vision klarzumachen, die nur in deinem Kopf existiert, auch wenn das mit viel Arbeit und einigen Anstrengungen verbunden ist. Sie immer wieder davon zu überzeugen, dass es Sinn macht, es genau SO zu machen.
Danke, dass ich euer Kapitän sein durfte auf dieser Reise und danke für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Das bedeutet mir persönlich mehr als jeder Award.

Ende gut, alles gut – das Wort zum Feierabend:
Gute Gestaltung, die sich abseits von Templates & Co bewegt, ist Gold wert.
Sie ist der erste Schritt in eine klassische Win-win-win-Situation.
In diesem Fall für unseren Kunden, die GRR Group, für uns als Agentur und eben auch für alle Leser.

Keep focussing.
Jan 🌈

 

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Marc Faber
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